Dipl.-Ing. Frank Weindorf Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH & Co. KG
Standort

Karte

Industriestraße 2, 52393 Hürtgenwald, Deutschland

PLZ 52393

Rezensionen zu Dipl.-Ing. Frank Weindorf Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH & Co. KG

4,2
★★★★☆
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Filip Bangs
★☆☆☆☆
Ich wohne direkt gegenüber dem Holzbendenpark und erlebe die aktuellen Umgestaltungsarbeiten täglich. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn öffentliche Grünflächen modernisiert werden. Was hier jedoch umgesetzt wird, ist ein Paradebeispiel für schlechte Planung, mangelhafte Kommunikation und fehlendes Verständnis für Natur, Anwohner und Tiere. Der Umbau begann bereits in der Sommerzeit – genau dann, wenn ein Park am stärksten genutzt wird und Menschen bewusst Zeit im Grünen verbringen möchten. Ohne Vorwarnung wurde der Park großflächig abgesperrt und über Monate unbrauchbar gemacht (immer noch). Für Anwohner und Besucher bedeutete das den kompletten Verlust eines wichtigen Erholungsraums. Noch gravierender sind die Folgen für die Tierwelt. Die Bauarbeiten zogen sich bis in den Herbst und Winter hinein und jetzt noch. Gerade in dieser Phase sind Tiere wie Eichhörnchen darauf angewiesen, ihre Wintervorräte anzulegen. Durch massive Baggerarbeiten wurden Böden immer wieder aufgerissen, Nussverstecke zerstört und Lebensräume vernichtet. Eichhörnchen verteilen ihre Vorräte im gesamten Park – wenn dieser ständig umgegraben wird, haben die Tiere faktisch keine Chance, sich auf den Winter vorzubereiten. Das ist kein Kollateralschaden, sondern vorhersehbar und vermeidbar gewesen. Besonders unverständlich ist, dass der Park nicht abschnittsweise umgebaut wurde. Statt einzelne Bereiche nacheinander zu sanieren, wurde nahezu alles gleichzeitig gesperrt. Eine Planung in Bauabschnitten hätte sowohl den Tieren als auch den Menschen Rückzugs- und Nutzungsflächen gelassen. So aber wurde der Park von heute auf morgen komplett entwertet. Hinzu kommt eine katastrophale Kommunikation. Als direkt angrenzender Anwohner wurde ich in keiner Weise informiert. Kein Schreiben, kein Flyer, keine Information im Briefkasten. Ein Projekt dieser Größenordnung einfach starten zu lassen, ohne die Nachbarschaft einzubeziehen, ist respektlos und in keiner Weise zeitgemäß. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Abholzung. Bäume wurden so gefällt, dass nun direkte Sichtachsen in angrenzende Wohnungen entstanden sind. Der Park verliert damit nicht nur seinen natürlichen Charakter, sondern auch seine Funktion als Sicht- und Lärmschutz. Die Privatsphäre der Anwohner wurde offensichtlich nicht mitgedacht. Danke.... Dass nun auch noch asphaltierte Wege durch einen Park geführt werden, der eigentlich naturnah sein soll, ist kaum nachvollziehbar. Asphalt widerspricht dem Grundgedanken einer Grünanlage. Zusätzlich ist absehbar, dass diese Wege künftig verstärkt von E-Scootern und Rollern genutzt werden. Damit verändert sich der Charakter des Parks weiter weg vom ruhigen Erholungsraum hin zu einer Durchgangs- und Verkehrsfläche – Konflikte zwischen Fußgängern, Kindern und schnellen Fahrzeugen sind damit praktisch vorprogrammiert. Abschließend stellt sich eine ganz praktische Frage: Wie soll der Park künftig insbesondere an Silvester aussehen, wenn kein Feuerwerksverbot gilt? Wer übernimmt die Verantwortung für Müll, Verschmutzung und Schäden? Schon jetzt fühlt sich niemand zuständig. Auf E-Mails oder telefonische Nachfragen erhält man in Düren offenbar keine Antworten. Diese Umgestaltung hätte die Chance geboten, Natur, Stadt und Menschen sinnvoll zu verbinden. Stattdessen zeigt sie erneut, wie wenig durchdacht, schlecht kommuniziert und realitätsfern kommunale Projekte umgesetzt werden. Leidtragende sind die Tiere, die Anwohner – und letztlich der Park selbst.
Jona Stallbaum
★★★★★
Sebastian rüttgers
★★★★★
Alex Simons
★★★★★
Erik Artus
★★★★★

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Barrierefreiheit

Rollstuhlgerechter Parkplatz